| |
Zwei Bildschirme
stehen Rücken an Rücken auf frei im Raum stehenden
Sockeln. Die Röhren zeigen in entgegengesetzte Richtungen.
Auf den Bildschirmen sind Überwachungskameras angebracht,
deren Bilder, durch einen Videomischer überlagert, auf beide
Bildschirme übertragen werden. Der Focus der Kameras ist
so eingestellt, dass der Betrachter an einen Punkt vor den Bildschirm
gelenkt wird und in eine Interaktion mit einer anderen Person
im Aufnahmeradius der Kamera eintreten kann.
In den visuellen
Interaktionen ergeben sich Überlagerungen der Körper
und Gesichter der Betrachter, nur für den Moment der Interaktion
bestehende Komposite werden erzeugt, die die Grenzen zwischen
Individuen durchbrechen. Es findet hier keine Aufzeichnung statt,
dem Spiel folgen keine Konsequenzen, doch verweist die Arbeit
auch auf die Technik von Gesichtserkennungssystemen, die im biometrischen
Vergleich von Unterschieden Identifikationen von Individuen möglich
machen.
Two
screens are placed on pedestals at the centre of a room. The
screens stand back to back, the picture-tube facing
the room. A
surveillance camera is fixed on top of each screen. Both screens
show a superimposition of the pictures of both cameras. The focus
of the cameras guides the viewers to a certain point in front of
the screens where they can see themselves in focus. The installation
offers the possibility of non-verbal communications between spectators.
The visual interactions produce superimpositions of bodies and
faces. Composites are created that last only for the precise moment
of interaction – breaking the boundaries between individuals
and genders. The material is not recorded, the ‘game’ has
no serious consequences. However the work implicitly refers to
face recognition systems that allow the identification of individuals
through the comparison of biometric differences.
|
|