Rahel Hünig
*23.10.1981 in Tübingen.
studiert, lebt und arbeitet derzeit in Frankfurt am Main.

Studium
2005-2008 Studium der Kunstpädagogik und der Geschichte für das Lehramt an Gymnasien sowie der Gesellschaftswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.
2003-2005 Studium der Kunstpädagogik am Caspar-David-Friedrich-Institut und der Geschichte für das Lehramt an Gymnasien an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.

Position
Von besonderem Interesse sind mir Fragen nach Funktionsweisen menschlicher sozialer Interaktionen, ihren Ursachen und Wirkungen, wie auch die Auffassung von Kunst als einem sprachlichen System mit einer Vielzahl an Zeichen und Grammatiken und der künstlerischen Arbeit als einer Chance, komplexe Botschaften zu formulieren und meinen Artgenossen zugänglich zu machen. Wichtig sind mir existentialistische Grundannahmen genauso wie ein menschenfreundlicher Galgenhumor: „Am schönsten ist das Gleichgewicht kurz bevor´ s zusammen bricht!“. Nicht zuletzt ist das ästhetische Vergnügen und die Lust am fabulieren ein weiterer wichtiger Movens für mich, künstlerisch aktiv zu sein.

Ausstellungen und Beteiligungen 2004-2008

 

2008 "Exitus I&II". Präsentation der Abschlussarbeit der Hauptklasse Neue Medien bei Prof. Dr. Birgit Richard am Institut für Kunstpädagogik der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.
2007 "WintergARTen - Vogelfrei 7" Beteiligung mit "mr. chewie und seine Artgenossen" an der Ausstellung in Darmstadt.
2007 "mr. chewie und seine Artgenossen". Präsentation der Abschlussarbeit der Hauptklasse Plastik bei Prof. Jochen Fischer am Institut für Kunstpädagogik der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.
2005 "Streifzüge shift F7" Einzelausstellung an der AdK Ulm im Rahmen der Veranstaltungsreihe "PartyPlusKunst".
2005 "Distances - Bild Klang Körper Raum - eine multimediale Inszenierung". Beteiligung und Ausstellung im Rahmen der interdisziplinären Kooperation des Caspar-David-Friedrich-Instituts Greifswald mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
2004 "Insomnale 04": Ausstellung und Wettbewerb des Caspar-David-Friedrich-Instituts Greifswald.

 

Arbeitskonzept zur Luminale 2008
Titel: "mr. chewie und seine Artgenossen - in ganz anderm Licht" (2007/2008)
Material: Metallstangen, Restholz, Papier, Glühbirnen, Draht, Elektrizität, gekauter und ungekauter Kaugummi

Bei mr. chewie und seinen Artgenossen ist durchgängig die Skizze einer anthropomorphen Gestalt, mit Kopf, zwei Armen, zwei Beinen Ausgangspunkt, die Wiederholung des verwendeten Materials (von mir gekauter Kaugummi) und die stets beibehaltene Miniaturgröße bilden eine formale Konstante. Verschiedene Lichtquellen beleuchten bestimmte Situationen, lassen hier und da Zitate der Kunstgeschichte neben Phänomenen des alltäglichen Lebens aus dem Geschehen hervortreten, andere Situationen treten dagegen zurück und harren unauffällig im Halbschatten ihrer Entdeckung durch den Betrachter.