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arbeiten
zum thema <tod & erinnerung> von raul
gschrey
die
meisten der hier vorgestellten arbeiten waren teil der ausstellung
"tod & vergänglichkeit" in
der ausstellungshalle der goethe universität frankfurt am
main (2005). einige arbeiten wurden aber auch zu anderen anlässen
gezeigt. darunter die ausstellung „arrivals & departures“ zu
einer anglistischen konferenz (2007) „begegnungen & abschiede“ zu
einem palliativmedizinischen kongress in den messehallen wiesbaden
(2008).
die
thematiken der arbeiten reichen von persönlichen hinterfragungen
der konstruktion und weitergabe von geschichte und erinnerung zu
gedanken über den umgang mit den physischen überbleibseln nach
dem tod. andere anknüpfungspunkte reichen in die hinterfragung
sozialer normen und romatisierender bildkonstruktionen, von fluxus
zum „tod
des künstlers“.
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augenblicke
videoinstallation, 2005
die
dokumentarische generationenarbeit wählt
als visuellen angriffspunkt das auge um den verschiedenen generationen
einer familie und den für die einzelnen personen prägenden
augenblicken nachzuspüren. der künstler sucht den blick
und das gespräch auf einer ebene mit seinem großvater,
seinem vater und sich selbst und überträgt die spannung
auf augenhöhe auf den betrachter. den verschiedenen
generationen entsprechend wurden schwarz/weiß film, bunter
super8 film und video zur aufnahme genutzt. ein in mitten der
arbeit hängender
kopfhörer collagiert dokumentarisches interviewmaterial.
soundremix: brian uzna.

das
videomaterial wurde auch für "sensorama" verwendet, einer
interaktiven rauminstallation in der sich digitale wandprojektionen
in relation zu den bewegungen der besucher verändern.
die installation wurde von projektionsareal,
einer gruppe von medienkünstlern, entwickelt. sie wurde
in offenburg, heidelberg und freiburg gezeigt – 2009
wird sie in zürich zu
sehen sein.

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lebenswege
materialcollage, 2005-2009
eine
alte lampe beleuchtet ein fotoalbum, zeigt bilder aus einer vergangenen
zeit, menschen,
die fremd erscheinen,
lächeln offen in die kamera. ein koffer, ein diaprojektor,
ein globus. wem haben die dinge gehört? lässt sich beim
blättern, beim durchstöbern etwas finden? die collagearbeit
legt von einem zentrum aus wege, die fiktive personen beschreiben.
die ‘objects trouvées’ stammen aus haushaltsauflösungen
und sind so die letzten zeugnisse, der materielle überrest
eines lebens. die zusammenstellung und das arrangement dieser objekte
schaffen einen einblick in mögliche lebensräume und geschichten.
die installation wurde bei <tod & vergänglichkeit>,
<begegnungen & abschiede> und <nacht
der museen 09, kommunikationsmuseum Frankfurt> gezeigt.

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zerfall
christian rivas & raul gschrey
fotografie, plastik, 2005
wenn
die liegezeit abgelaufen ist wird platz geschaffen für neue
tote. alte grabsteine werden abgeräumt und wiederverwendet
oder entsorgt. In der langzeitperformance <zerfall> verwandeln
sich ehemalige grabsteine: neue schrift und steinsplitter. der
steinmetz hat über der dauer der ausstellung <tod und
vergänglichkeit> an
der transformation der abgeräumten grabsteine gearbeitet.

DAS SCHREIBEN IST HEUTE AN DAS OPFER GEBUNDEN
SELBST AN DAS OPFER DES LEBENS (M. Foucault)

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künstlerselbstmord
natalie mahdavi & raul gschrey
mittelformatfotografien in leuchtkästen,
2005
die
mittelformatfotos zeigen nachgestellte selbstmordszenen in denen
die darsteller ihren eigenen selbstmord inszeniert haben.
die leuchtkästen vermitteln dabei eine werbeästhetik
die den betrachter fragen nach einer aussage stellen lässt.
die fotografien kontrastieren mit dem medialen, zum teil romantisierenden
bild des selbstmords in literatur und film.

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